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Über mich

Im Ausdrucksmalen sind wir eingeladen, die unterschiedlichsten Erfahrungen zu machen. Ausdrucksmalen ist Vieles. Es ist in jedem Fall auch Eines: Vertrauenssache. Denn es ist begleitetes Malen. Gerne erzähle ich Ihnen daher an dieser Stelle auch etwas über meine Person:

 

Ich bin 1960 in Witten geboren, verheiratet mit Bernhard und Mutter unserer beiden erwachsenen Söhne Robert und Richard.

Kreative Arbeit mit Menschen

Im ersten Beruf bin ich Kunsterzieherin.

Nach meinem Referendariat habe ich mich für eine außerschulische, freie Arbeit entschieden. Es widerstrebte mir, Bilder zu benoten.

Es folgten Erfahrungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Aufbau und die langjährige Leitung einer kommunalen Kreativ-Werkstatt für Kinder und Erwachsene, wo ich meine Vorstellungen von guter Kreativpädagogik umsetzen konnte.

Seit 20 Jahren leite ich mit großer Begeisterung das Malatelier einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Ich arbeite mit äußeren und inneren Bildern und wende dabei körperbetonte, ganzheitliche Methoden an. 

Seit 2016 biete ich meine Kompetenzen auch im eigenen Atelier im Nicht-therapeutischen Rahmen an. Wort und Bild

Ich liebe meine Arbeit, da ich hier über die Bildwelt mit unserer menschlichen Einzigartigkeit und Würde in Berührung komme. Menschen einen wertschätzenden und schützenden Raum zu bieten, in dem authentischer Ausdruck möglich ist und die eigene Persönlichkeit gedeihen kann, ist mir ein Herzensanliegen.

 

Freie Kunst

Seit drei Jahrzehnten bin ich mit Ausstellungen und Projekten als Künstlerin tätig. Dieser Erfahrungsschatz fließt wiederum in meine kreative Arbeit mit Menschen ein, beides befruchtet einander.

Meine künstlerische Arbeit ist facettenreich. Grafik. Text. Installation. Projekte. Raumgestaltung. Meine Schwerpunkte liegen auf Malerei und Zeichnung. Die Arbeiten der ersten Jahre waren ausgesprochen abstrakt und expressiv. Freie, informelle Malerei. Nach und nach wurden meine Werke wieder figürlicher und konkreter. Inwischen liegt mein Fokus auf dem Portrait. Was mich daran berührt und bewegt? Es ist das, was ich auch in meiner pägagogischen und therapeutischen Arbeit erlebe: unsere Einzigartigkeit und Würde.

 

Malen ohne künstlerischen Anspruch

Als ich das Ausdrucksmalen kennenlernte, öffnete sich nochmal eine neue Tür: Gestalten ohne zu werten! Für einen Künstler ist das eine besonders harte Nuß. Nichts verläßt das Atelier, was nicht den individuellen, hohen Ansprüchen gerecht wird ... Ich habe erfahren, wie schwer es ist, sich nicht zu bewerten,  dass man jemanden braucht, der einen dabei begleitet. Man schafft es nicht allein. Es hat etwas mit Loslassen und Vertrauen zu tun. Es braucht die liebevolle Hingabe an das, was ist, nicht an das, was sein soll.

Ich hätte nie gedacht, wie tief mich dieses "unkünstlerische Malen" berühren könnte. Diese Erfahrung macht mich dankbar. Es ist mir eine Freude, sie nun auch im eigenen Atelier weiter zu vermitteln.

 

Salutogenese

Salutogenese ist die Wissenschaft von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. Ich bin davon überzeugt, dass der wichtigste Schlüssel zur eigenen Gesundheit darin liegt, sich selbst zum Freund zu machen. Meine Angebote zielen darauf ab, sie hierbei zu unterstützen. Sie ersetzen nicht die fachliche Abklärung und Behandlung von Beschwerden. Ganz im Sinne der Salutogenese schauen wir auf das, was Ihnen gut tut. Ich arbeite ich mit verschiedenen Entspannungstechniken, mit kreativen Elementen der Humanistischen Kunsttherapie und Methoden zur mentalen Stärkung sowie körperbetonten Wahrnehmungs-und Achtsamkeitsübungen.